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In Tekla Model Sharing freigegebene Objekte

Hinzugefügt April 7, 2018 by Tekla User Assistance tekla.documentation@trimble.com

Softwareversion: 
2018

In Tekla Model Sharing freigegebene Objekte

In Tekla Model Sharing freigegebene Objekte

Standardmäßig werden alle Modelldaten freigegeben, wenn Sie ein Modell in Tekla Model Sharing freigeben.

Wie die Daten in der Tekla Model Sharing freigegeben werden, hängt vom Typ der freigegebenen Daten ab.

  • Einige Daten werden inkrementell freigegeben.

    Das bedeutet, dass nur die neuen und geänderten Daten freigegeben werden. Beim Einlesen werden die Daten vom Freigabedienst abgerufen und mit den Daten auf dem Computer vereint.

    Anmerkung:

    Sie können inkrementell freigegebene Datenbanken nicht entfernen oder ersetzen. Die Kompatibilität von inkrementell freigegebenen Datenbanken wird beim Öffnen des Modells überprüft.

  • Einige Daten werden freigegeben, können aber nicht inkrementell aktualisiert werden.

    Beim Einlesen werden die Daten vom Freigabedienst abgerufen und überschreiben die Daten auf dem Computer.

  • Einige Daten werden nicht freigegeben.

    Leere Ordner unter dem Modellordner werden nicht freigegeben.

    Standardmäßig werden Organizer -Daten nicht freigegeben.

    Sie können jedoch die Import- und Exportfunktion von Organizer für Tekla Model Sharing verwenden, um in Organizer vorgenommene Änderungen freizugeben.

Anmerkung:

Einige der Katalogdateien, die in den Umgebungsordnern liegen ( rebar_database.inp , assdb.db , screwdb.db , matdb.bin , profdb.bin ) werden zu Beginn der Freigabe in den Modellordner kopiert.

Option Beschreibung

Modelldatenbank

Die Modelldatenbank .db1 wird inkrementell freigegeben.

Positionierungs-Datenbank

Die Positionierungs-Datenbank .db2 wird freigegeben, kann aber nicht inkrementell aktualisiert werden.

Wenn Sie die Gruppenpositionierungseinstellungen geändert haben und Änderungen einlesen, gehen die Einstellungsänderungen verloren, falls ein anderer Benutzer die Gruppenpositionierungseinstellungen ebenfalls geändert und rausgeschrieben hatte.

Wir empfehlen daher, dass nur ein Benutzer die Positionierungseinstellungen aktualisiert und für andere Benutzern freigibt (rausschreibt). Falls der Benutzer vor dem Rausschreiben der Positionierungsaktualisierungen Änderungen einlesen muss, ist es wichtig, die Einstellungen genau zu prüfen, bevor sie im Anschluss freigegeben werden.

Wir empfehlen, den Befehl Selektierte Serien positionieren auf der Registerkarte Zeichnungen & Listen bei der Positionierung zu verwenden.

Erstellen Sie Ihre Modellausgabe, wie Zeichnungen, Berichte, NC-Dateien und IFC-Dateien, nach dem erfolgreichen Rausschreiben.

Modell-Historien-Datenbank

Die Modell-Historien-Datenbank history.db wird inkrementell freigegeben.

Plandatenbank

Die Plandatenbanken .db3 werden freigegeben, können aber nicht inkrementell aktualisiert werden.

Wenn Sie ein CIS/2- oder SDNF-Modell importiert haben und Änderungen einlesen, gehen Änderungen an der Plandatenbank verloren, falls ein anderer Benutzer dasselbe CIS/2- oder SDNF-Modell eingelesen und Änderungen rausgeschrieben hatte.

Datenbank für Statikmodelle

Die Datenbank für Statikmodelle .db6 und die Statikergebnismodelldatenbank .db5 werden freigegeben, können aber nicht inkrementell aktualisiert werden.

Wenn Sie ein Statikmodell geändert haben und Änderungen einlesen, gehen die Änderungen am Statikmodell verloren, falls ein anderer Benutzer dasselbe Statikmodell ebenfalls geändert und rausgeschrieben hatte.

Benutzerdefinierte Komponenten und skizzierte Profile

Die Datenbank mit benutzerdefinierten Komponenten und skizzierten Profilen xslib.db1 wird inkrementell freigegeben.

Profilkatalog

Ein freigegebenes Modell enthält die Profilkatalogdatei profdb.bin.

Wenn Sie eine neue Profildefinition im freigegebenen Modell hinzufügen und verwenden , wird die Definition beim nächsten Rausschreiben freigegeben.Wenn ein anderer Benutzer diese neue Definition einliest, wird die Datei profdb.bin in dessen Modellordner aktualisiert, um die hinzugefügte Definition zu berücksichtigen.

Sie können auch den Profilkatalog mit neuen Profildefinitionen aktualisieren , ohne neue Objekte zu erstellen.

Bewehrungsstabkatalog

Ein freigegebenes Modell enthält die Bewehrungsstabdatenbank rebar_database.inp.

Wenn Sie eine neue Bewehrungsstabdefinition im freigegebenen Modell hinzufügen und verwenden , wird die Definition beim nächsten Rausschreiben freigegeben.Wenn ein anderer Benutzer diese neue Definition einliest, wird die Datei rebar_database.inp in dessen Modellordner aktualisiert, um die hinzugefügte Definition zu berücksichtigen.

Sie können auch den Bewehrungsstabkatalog mit neuen Bewehrungsstabdefinitionen aktualisieren , ohne neue Objekte zu erstellen.

Schraubenkatalog

Schraubengarniturkatalog

Ein freigegebenes Modell enthält die Schraubenkatalogdatei screwdb.db und die Schraubengarniturenkatalogdatei assdb.db.

Wenn Sie eine neue Schrauben- oder Schraubengarniturdefinition im freigegebenen Modell hinzufügen und verwenden , wird die Definition beim nächsten Rausschreiben freigegeben.Wenn ein anderer Benutzer diese neue Definition einliest, werden die Dateien screwdb.db und assdb.db in dessen Modellordner aktualisiert, um die hinzugefügte Definition zu berücksichtigen.

Sie können auch den Schraubenkatalog und den Schraubengarniturenkatalog mit neuen Schrauben- oder Schraubengarniturdefinitionen aktualisieren , ohne neue Objekte zu erstellen.

Materialkatalog

Ein freigegebenes Modell enthält die Materialkatalogdatei matdb.bin.

Wenn Sie eine neue Materialdefinition im freigegebenen Modell hinzufügen und verwenden , wird die Definition beim nächsten Rausschreiben freigegeben.Wenn ein anderer Benutzer diese neue Definition einliest, wird die Datei matdb.bin in dessen Modellordner aktualisiert, um die hinzugefügte Definition zu berücksichtigen.

Sie können auch den Materialkatalog mit neuen Materialdefinitionen aktualisieren , ohne neue Objekte zu erstellen.

Definitionen benutzerdefinierter Attribute (BDA)

Wenn ein Modell erstellt wird, werden die Definitionen benutzerdefinierter Attribute aus der Datei objects.inp gelesen und die Definitionen werden in der Datenbank environment.db gespeichert. Geänderte und neu hinzugefügte Attributdefinitionen werden inkrementell freigegeben.

Neue Attributdefinitionen werden beim Öffnen des Modells automatisch zur Datenbank hinzugefügt. Wenn die aktuelle Datei objects.inp eine andere Definition als environment.db enthält, ist es möglich, Änderungen per Klick auf Datei > Diagnose und Reparatur > Attributdefinitionen prüfen und ändern zu übernehmen.

Wenn die Datei objects.inp im Modellordner liegt, wird sie als Datei freigegeben und überschreibt beim Einlesen die lokale Datei objects.inp.

Optionen

Wenn ein Modell erstellt wird, werden die Optionen aus den Dateien namens options.ini gelesen; modellspezifische Optionen werden in den Datenbanken options_model.db und options_drawings.db gespeichert.

Modellspezifische Optionen können mithilfe der Dialogfelder Optionen und Erweiterte Optionen geändert werden. Änderungen an modellspezifischen Optionen werden inkrementell freigegeben.

  • Einige der Optionen sind vom Typ SYSTEM(ROLE). Diese Optionen werden aus den .ini -Dateien gelesen und nicht freigegeben. Es ist möglich, die Modelloption SYSTEM(ROLE) in MODEL(ROLE) und die Zeichnungsoption in DRAWINGS(ROLE) zu ändern. Die Optionen werden dann in der Datenbank options_model.db bzw. options_drawings.db im Modellordner gespeichert, und der Wert wird inkrementell freigegeben.

  • Einige der Optionen sind vom Typ USER. Diese Optionen sind benutzerspezifisch und werden nicht freigegeben.

  • Einige der Optionen sind vom Typ SYSTEM. Diese Optionen sind benutzerspezifisch und werden nicht freigegeben. Es ist möglich, eine Option SYSTEM in eine Option MODEL(SYSTEM) zu ändern. Wenn Sie eine Option SYSTEM in MODEL(SYSTEM) ändern, funktioniert der geänderte Wert nur im aktuellen Modell. Diese Optionen werden nicht freigegeben.

Weitere wichtige Dateien im Modellordner

Die Datenbank-ID-Bereichsmapperdatei db.idrm und die Bibliotheksdatenbank-ID-Bereichsmapperdatei xslib.idrm werden für die ID-Handhabung benötigt. Diese Dateien sind zum Beispiel notwendig, um die Zeichnungen zu öffnen, die im Single-User- oder im Multi-User-Modus erstellt wurden.

Ansichtsfreigabe

Standardmäßig werden Ansichten nicht freigegeben. Ansichten werden freigegeben, wenn sie einen Namen haben, und die Option Teilen im Dialogfeld Ansicht auf Geteilt eingestellt wurde.

Hinweis: Wenn Sie einem Modell beitreten, erhalten Sie alle Modellansichten. Allerdings werden Änderungen an den Ansichten nicht freigegeben, wenn Teilen für die Option Nicht geteilt ausgewählt ist.

Standard-Teilmodelldatenbank

Das Standardteilmodell .db1 wird freigegeben, wenn Sie das Standardteilmodell in einem separaten Ordner unter dem aktuellen Modellordner speichern.

Stellen Sie sicher, dass XS_STD_PART_MODEL relativ zum Modellordner eingestellt ist und dass der Wert auf das korrekte Standardteilmodell verweist, zum Beispiel XS_STD_PART_MODEL=.\StandardParts\.

Informationen zu Betonierteilen

Automatische Zuweisungen von Objekten zu Betonierteilen werden nicht freigegeben. Der Befehl Betonierteile erstellen muss in den lokalen Versionen des freigegebenen Modells ausgeführt werden, um die Betonierteile zu aktualisieren.

Wenn XS_​CALCULATE_​POUR_​UNITS_​ON_​SHARING auf TRUE eingestellt ist (Standardwert), berechnet und aktualisiert Tekla Structures die Betonierteile beim Rausschreiben und Einlesen automatisch.

Ist XS_CALCULATE_POUR_UNITS_ON_SHARING auf FALSE eingestellt, muss jeder Benutzer den Befehl Betonierteile erstellen in der lokalen Version des freigegebenen Modells ausführen, um die Betonierteile zu aktualisieren.

Manuelle Zuweisungen, die mit den Befehlen Zu Betonierteil hinzufügen und Aus Betonierteil entfernen erstellt wurden, werden freigegeben.

Wenn Sie die Dateien überprüfen möchten, die beim Einlesen überschrieben wurden, klicken Sie auf Datei > Freigeben > Ordner für Sicherungsdateien öffnen . Sie können die Dateien dann zum Beispiel wieder in Ihr Modell kopieren oder die Dateien auf Änderungen überprüfen.

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